Getriebene

Getriebene, du kennst den billigen Wein und das Schlafen auf Parkbänken. Du bist zu betrunken, um das Buch von Robert Musil zu lesen. Du denkst an andere Zeiten, du denkst an Verzicht und obdachlose Männer, die beteuern nicht obdachlos zu sein und von verlorenen Lieben erzählen. Du denkst an star-crossed lovers, du denkst an Schwulenbars. Du bist eine von vielen und doch gibt es dich nur einmal. Du hörst alte, französische Lieder und Syd Barret. Was ist die Welt, wenn nicht? Was? Da ist zu viel Gefühl, da war schon immer zu viel Gefühl. Sie kennen nicht deinen Namen und wenn sie dich fragen, sagst du ihn nicht.

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