Man müsste mal

Man muss mal einen klaren Gedanken fassen, man muss mal kurz anhalten. Diesen ganzen Denk-Apparat anhalten, denn das ist kein Denken, das ist Grübeln. Das ist sich im Kreis drehen. Immer wieder und immer zu. Das ist kein Denken. Das ist kein Vorankommen. Das ist wie ein Hamster im Rad. Immer im Kreis. Zu viele Gedanken, zu wenig Schlaf. Man kommt ja doch zu keiner Erkenntnis und zermartert sich nur selbst. Es ist die pure Selbstqual, weil man es nicht anders gewöhnt ist oder weil man denkt, dass man es so verdient. Man hat das so für sich selbst bestimmt und gönnt sich keine ruhige Minute. Immer zu geht das so. Wie eine Baustelle von der es rattert und lärmt und man hört den Schlagbohrer. Rund um die Uhr. Nie herrscht Ruhe, nie ist es still. Gedanken rasen wie Express-Züge in abgelegene Bahnhöfe. Durchfahrtszüge. Cargo. Nie halten sie an. Sie rasen nur durch. Durchfahrt. Zu viele Passagiere, die schnattern. Denken wie eine Maschine. Wie ein schlecht programmierter Computer. Da helfen auch kein Alkohol oder Drogen, denn nüchtern werden muss man ja irgendwann doch. Es sei denn man verliert den Verstand, aber wenn es so weitergeht, ist man davon nicht mehr allzu weit entfernt. Angst, irrational, fahrig, unausgeschlafen, zittrig. Wie lange soll der Urlaub sein, denn man bräuchte, um sich mal ein bisschen erholen? Leisten kann man es sich ja doch nicht.

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